… Transparenz

In Betrieben und Unternehmen sollte die Maxime gelten: Die Beschäftigten wissen, was läuft!

Offene Kommunikation ist nicht nur ein Zeichen von Beteiligung, sondern sichert entscheidend die Qualität der Arbeit. Vor allem in Zeiten der Veränderung ist Ehrlichkeit und Transparenz angesagt. Schlechte Nachrichten kann man nicht vermeiden: Eine Deadline ist vorverlegt, ein Projekt gekippt, Umstrukturierungen sind geplant. Besonders empfindlich reagieren Beschäftigte auf Neuigkeiten über Veränderungen im Unternehmen, wenn sie diese über den Flurfunk erfahren. Natürlich ist es nicht immer möglich und sinnvoll, über alles sofort zu informieren – manchmal fehlen schlicht noch wichtige Informationen, um ein umfassendes Bild geben zu können und Teilinformationen könnten eher verunsichern und belasten.

Wer sagt wem was, wann und wie?

Kommunikationswege müssen klar und eindeutig sein, so dass die Beschäftigten jederzeit wissen, was zu tun ist. Die Kommunikationsstrategie sollte regelmäßig überprüft werden und die verwendeten Informationsmedien allen zugänglich sein. Gute Kommunikation und regelmäßige, sinnvolle Information vermittelt Wertschätzung. Dies erhöht die Möglichkeit zur Mitgestaltung, fördert die Motivation und steigert die Effizienz und Sicherheit der Arbeit.

files/vision/img/Zitat.pngAls ich vor fünf Jahren bei einem neuen Arbeitgeber angefangen habe, war ich ganz überrascht, wie es auch gehen kann: Flache Hierarchien, Vertrauensbasis in die Belegschaft, viele Mitbestimmungsmöglichkeiten. Aber am meisten haben mich die gläsernen internen Strukturen überrascht. Es wird kein Geheimnis daraus gemacht, wie viele Aufträge gerade laufen, wie der finanzielle Stand ist. Ich kann den eingeschlagenen Weg meines Arbeitgebers gut mitgehen, weil ich weiß, wohin der Weg führt und warum wir gerade diesen Weg ausgewählt haben.
Projektleiter

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