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… ich schaffe meine Arbeit gut

files/vision/img/Zitat.pngZu Fehlern kommt es aus meiner Sicht dann, wenn die anfallende Arbeit nicht mehr zu der vorgegebenen Zeit passt. Dieses Verhältnis unter Einbeziehung von Wirtschaftlichkeit auszutarieren, ist eine der knackigsten Aufgaben, die ich als Führungskraft habe.
Verwaltungsangestellte

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… ich kann Qualität liefern

files/vision/img/Zitat.pngIch stehe voll und ganz hinter meinem Beruf, er erfüllt mich. Belastend ist die Diskrepanz in die er mich bringt. Ich bekomme sechs Stunden bezahlt, in dieser Zeit muss ich eine bestimmte Zahl von Senioren in ihrem Zuhause aufsuchen. Mir bleibt Zeit für die Basics: Körperpflege und Ernährung. Das Zwischenmenschliche bleibt auf der Strecke. Was soll ich also tun? Mit ihnen trotz Zeitmangel plauschen und aus der Zeitung vorlesen, obwohl ich es nicht bezahlt bekomme? Mein Gewissen und der Berufs­ethos sagen Ja. Mein Verstand sagt Nein.
Altenpflegerin

Praxisbeispiel

Ständige Telefonanrufe von Kunden, Monteuren und Vertrieb stören den Arbeitsablauf und erzeugen unnötigen Druck. Gemeinsam mit der Unternehmensleitung wird eine neue Lösung geschaffen: Eine zentrale Telefonanlaufstelle nimmt die Anrufe entgegen, kann durch ein gemeinsames IT-Programm Anfragen direkt beantworten oder an die zuständigen Mitarbeiter weiterleiten. Seit die Störungen reduziert sind, empfinden die Technikerinnen und Techniker ihre Arbeit als angenehmer, außerdem verbesserte sich die Fehlerquote um fünf Prozent.

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… ich werde nicht ständig abgelenkt

files/vision/img/Zitat.pngBei uns im Unternehmen gibt es die Möglichkeit quasi online ein „Bitte nicht stören Schild“ auszuhängen, um konzentriert an einer Sache arbeiten zu können. Niemand nutzte diese Chance. Es galt als Vorwand, um ungestört Däumchen zu drehen. Mittlerweile ist dieses Mittel sehr beliebt, da die Unternehmensführung klar kommunizierte: „Nutzt diese Möglichkeit! Ungestörtes Arbeiten ist besser für euch als Arbeitnehmer und liefert uns Arbeitgebern bessere Qualität.
Chemielaborant

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… die Arbeitszeit entspricht mir

files/vision/img/Zitat.pngIn unserer Abteilung herrschten starre Arbeitszeiten. Aus Sicht des Abteilungsleiters ließ sich der Büroalltag so besser planen und strukturieren. Vor allem für die Eltern war diese Vorgabe wegen mangelnder Flexibilität oft problematisch. Als unser Vorgesetzter Vater wurde und am eigenen Leib mitbekam, dass Kinder manchmal krank werden oder durch sie wichtige Termine anstehen, trommelte er die ganze Büromannschaft zusammen und sagte: „Entschuldigung für den Stress, den ich Ihnen so oft gemacht habe!“
Verlagskauffrau

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Praxisbeispiel

In der Kantine eines Verlagshauses gab es nur eine zentrale Essensausgabestelle, dementsprechend lange dauerte es. Die Beschäftigten waren unzufrieden: „Für uns bedeutet Mittagspause machen, Schlange stehen. Zum Abschalten und Auftanken kommen wir gar nicht“. Eine neue Kantinenkonzeption wurde umgesetzt: Statt einer Ausgabetheke wurden Stationen für Salat, Snacks und warme Gerichte eingerichtet.

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… ich habe Zeit für Pausen

files/vision/img/Zitat.pngWenn ich zwischen den Fahrten Pause mache, kann ich mich nicht zurückziehen – als Busfahrer bin ich immer präsent. Für mich ist es aber wichtig, mal runterzukommen, ohne dass jemand an die Scheibe klopft und mich stört. Die Leute kann ich nicht ändern, aber meine Art Pause zu machen schon. Ich habe mir angewöhnt eine kleine Runde zu laufen. So bin ich quasi in „zivil“ unterwegs und die Leute sprechen mich nicht an. So bin ich für mich und kann etwas abschalten.
Busfahrer